Urlaub in Barbian Dolomiten Südtirol
 
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Urlaub in Barbian Dolomiten Südtirol
Der Gamper Hof in Barbian
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Created by:
Roland Schatzer Service

 

       

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Urlaub auf dem Bauernhof Gamper Hof

Fam. Konrad Rabanser
Ganderbachstraße 2
I-39040 Barbian
Südtirol • Italien
Tel. (0039) 0471 653 009
Fax: (0039) 0471 653 009
info@gamperhof.eu

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Bauernregeln

Bauern waren schon immer besonders abhängig vom Wetter und haben es deshalb genau beobachtet. Dabei fielen ihnen gewisse Regelmäßigkeiten auf, etwa in den Wetterabläufen oder in der Entwicklung von Obst und Getreide.

Januar
Im Januar viel Regen und wenig Schnee,
tut Saaten, Wiesen und Bäumen weh.
Auf kalten trocknen Januar folgt oft viel Schnee im Februar.
Je frostiger der Januar, desto freundlicher das Jahr.
Ist der Januar kalt und weiß, kommt der Frühling ohne Eis.

Februar
Viel Nebel im Februar, viel Regen das ganze Jahr.
Wenn's im Hornung (Februar) nicht schneit, kommt die Kält zur Osterzeit.
Sonnt sich die Katz im Februar, muss sie im März zum Ofen gar.
Wenn der Nordwind im Februar nicht will, so kommt er sicher im April.

März
Ein feuchter März ist des Bauern. Schmerz.
Fürchte nicht den Schnee im März, darunter wohnt ein warmes Herz.
Wenn im März viel Winde weh'n, wird's im Mai dann warm und schön.
Auf Märzenregen folgt kein Segen.

April
April, April, der macht, was er will.
Aprilwetter und Kartenglück wechseln jeden Augenblick.
April windig und trocken, macht alles Wachstum stocken.
Heller Mondschein in der Aprilnacht schadet leicht der Blütenpracht

Mai
Die erste Liebe und der Mai, gehen selten ohne Frost vorbei.
Der Mai, zum Wonnemonat erkoren,
hat den Reif noch hinter den Ohren.
Im Mai ein warmer Regen bedeutet Früchtesegen.
Ehe nicht Pankratius, Servatius und Bonifatius vorbei,
ist nicht sicher vor Kälte der Mai.

Juni
Wenn kalt und nass der Juni war, verdirbt er meist das ganze Jahr.
Im Juni viel Donner, bringt einen trüben Sommer.
ihn Juni bleibt man gerne stehn, um nach dem Regen auszusehen.
Soll gedeihen Korn und Wein, muss im Juni Regen sein.

Juli
Im Juli muss vor Hitze braten, was im September soll geraten.
Ein tüchtiges Juligewitter ist gut für Winzer und Schnitter.
Juli recht heiß, lohnt sich Mühe und Schweiß.
Wenn die Schwalben Ende Juli schon ziehen, sie vor baldiger Kälte fliehen.

August
Dem August sind Donner nicht Schande,
sie nutzen der Luft und dem Lande.
Der August muss Hitze haben, sonst Obstbaumsegen wird begraben_
Im August Wind aus Nord - jagt unbeständiges Wetter fort.
Im August, beim ersten Regen, pflegt &e Hitze sich zu legen.

September
Warmer und trockener Septembermond mit vielen Früchten reichlich belohnt.
Bleiben die Schwalben lange, so sei vor dem Winter nicht bange.
September schön in den ersten Tagen, will den ganzen Herbst ansagen.
Septemberwetter warm und klar, verheißt ein gutes nächstes Jahr.

Oktober
Hält der Oktober das Laub, wirbelt zu Weihnachten Staub.
Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter hinterdrein.
Nichts kann mehr vor Raupen schützen, als Oktobereis in Pfützen
Im Oktober der Nebel viel, bringt der Winter Flockenspiel

November
Sitzt im November noch das Laub, wird der Winter hart, das glaub_
Baumblüt' im November gar - noch nie ein gutes Zeichen war.
Im November Mist fahren, soll das Feld vor Mäusen bewahren.

Dezember
Herrscht im Advent recht strenge Kält,
sie volle achtzehn Wochen anhält.
Dezember ohne Schnee tut erst im Märzen weh.
Fließt im Dezember noch der Birkensaft,
dann kriegt der Winter keine Kraft.

 

Die Schwalben
Das Volk in den Alpen in Südtirol war immer schon, oder vielleicht früher mehr als heute, ein abergläubisches Volk und hielt es daher auch gern mit Glücksbringern. Darunter waren vor allem die Schwalben beliebt. Es heißt: wo Schwalben nisten ist das Glück daheim.
Deshalb haben die Bauern auch die Ankunft und die Heimkehr der Schwalben beobachtet und dabei beobachtet, dass die Schwalben rund um den Karfreitag zu uns kommen und ungefähr zu Maria Geburt (9. September) wieder heim fliegen. Und jedes Jahr freuen sich Mensch und Tier, wenn diese lieben Mitbewohner, welche sich mitunter auch lautstark bemerkbar machen und uns das Wetter prophezeien, wieder zu uns kommen und uns mit Ihrem Flug und ihrem Zwitschern erfreuen.

Um Beim Aberglauben zu bleiben muss aber auch erwähnt werden, dass man früher an Hexen und böse Geister glaubte. Ihnen gab man die Schuld an Unwettern und Unglück in Stall und Haus. Die Schlernhexen sind weitum bekannt und auch heute noch werden viele Veranstaltungen um diese „bösen Weiber“ auf dem Schlernhochplateau begangen.
Aber auch Barbian hatte laut Überlieferung seine Unholde. Hier die Sage

Die Stiegerhexe und der Gamperbauer in Barbian
Vor 200 Jahren hatte man in Barbian vor der „Stiegerin“ einen heillosen Respekt. Jeden Pfinztag (Donnerstag) nahm sie einen Besen zwischen die Knie und ritt darauf quer übers Eisacktal auf den Schlern zu den üblichen Hexengelagen.
Eines Tages fuhr der Gamperbauer gegen Dreikirchen um Holz. Im Föhrwaldele begegnete er der Stiegerin. Dieselbe riet ihm zu sofortiger Umkehr, da ein grobes Wetter vom Rittner Horn in Anzug sei. Angesichts des wolkenlosen Himmels warf der Gamper ihren Ratschlag in den Wind.
Schon nach wenigen Minuten wurde er aber eines besseren belehrt. Es war auf einmal schwarz geworden. Da erinnerte sich der Gamper zum Glück eines Winkes, den ihm einst der Mesner gegeben hatte. Wenn man nämlich ahne, wer an einem aufziehenden Gewitter schuld sein könnte, genüge es, dreimal auf das Beil zu spucken. Dann lasse man die 7. Radspeiche des Fahrzeuges weitere 11 Umdrehungen machen. Darauf kräftig zuhauen. So treffe man totsicher die Hexe.
Prompt spie der Gamper aufs Beil und begann die Radumdrehungen zu zählen. Bevor er jedoch bis 11 kam, stand wie aus dem Boden gewachsen die Stiegerin vor ihm. Er möchte nicht zuschlagen. Sie wolle sofort das Gewitter rückgängig machen.

Ob solche Sagen nun wirklich ein Körnchen Wahrheit enthalten, und wo dieses zu suchen ist, sei jedem selbst überlassen.
Wenn Sie aber mehr über die Sagenwelt in Südtirol erfahren möchten, dann schmökern Sie doch einfach ein bisschen in unserer Hausbibliothek oder nutzen Sie das Angebot unserer öffentlichen Bibliothek.

Viel Spaß beim Lesen!