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Schiefer Kirchturm von Barbian   Die Kirche von Barbian
Schiefer Kirchturm von Barbian
 
Die Kirche von Barbian
     
Dreikirchen bei Barbian   Die Trostburg bei Barbian
Dreikirchen bei Barbian
 
Die Trostburg bei Barbian
     
Die Kirche von Barbian    
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Roland Schatzer Service

   

 

       

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Sehenswürdigkeiten von Barbian

Die Pfarrkirche von Barbian ist dem hl. Jakobus dem Älteren geweiht und wurde 1378 erstmals erwähnt. Die Form der Schallfenster des schiefen Turmes weisen allerdings auf ein höheres Alter hin. Dessen achteckiger Spitzhelm wurde im 15. Jahrhundert aufgesetzt. In dieser Zeit wurde auch die Kirche umgebaut und 1472 neu geweiht. 1874 erneuerte man das Kirchenschiff abermals und es erhielt seine heutige neuromanische Form. Vom alten, gotischen Bau blieb noch der als Sakristei dienende Chor übrig. Im Inneren der Kirche kann auf dem Hochaltar eine Kopie der berühmten Wechselburger Kreuzigungsgruppe bewundert werden, sowie 12 Glasfenster mit Apostelbildern, ein Rosettenfenster oberhalb des Haupteinganges und verschiedene Holzskulpturen aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

St. Ingenuin und Albuin sind die Patrone der Kirche von Saubach. 1398 wurde sie erstmals in einer Urkunde genannt. Die Wahl der Patrone jedoch lässt auch hier auf ein höheres Alter schließen. Die heutige gotische Kirche ist ein Anziehungspunkt vieler Kunstliebhaber und wurde im 15. Jh. erbaut. Die Einweihung der Altäre erfolgte 1502. Wenn wir durch das Spitzbogenportal aus Porphyr in das Innere eintreten, fällt unser Blick auf die zierlichen Rippen des Netzgewölbes, vier Maßwerkfenster und die drei Flügelaltäre. 1925 beschädigte ein Brand dieses Kirchlein, aber mit Hilfe von Spenden aus dem ganzen Land konnten der Turmhelm und das Dach erneuert werden.

Das Heiliggrabkirchlein befindet sich unterhalb der Straße von Waidbruck nach Barbian, in der Nähe des Wohlaufhofes. Es verfügt über einen schlichten Barockaltar. Dieses Kirchlein wurde wahrscheinlich im 17. Jahrhundert im Zusammenhang mit einem Kreuzweg erbaut. Darauf weisen auch die in unmittelbarer Nähe stehenden drei Wegkreuze hin. 1701 wurde die Kapelle vom Postmeister Leiter von Kollmann auf eigene Kosten umgebaut und 1983 wurde sie abermals sorgfältig saniert.

Dreikirchen
Wie und warum es zur Entstehung dieser einzigartigen und besonderen Kirchenkonstruktion kam, ist bis heute nicht genau geklärt.
Die Gertraudkirche scheint die älteste zu sein, sie wurde bereits 1237 erstmals erwähnt.
Die Fresken, die an der Außenmauer den Hl. Christopherus und St. Leonhard darstellen und im Inneren den Chorraum und den Triumphbogen schmücken, sind im Laufe der Zeit freigelegt worden. Unser Blick darauf ist frei, da sich der frühbarocke Altar seitlich auf einer gemauerten
Mensa befindet.
Auch der Chorraum der wenig jüngeren Nikolauskirche ist reich mit Fresken verziert, die allerdings durch den Nikolausaltar teilweise verdeckt sind. Dem Volksmund nach soll dieser von Bergarbeitern des nahen Villanderer Bergwerkes gespendet worden sein, als Dank für eine Rettung bei einem Wassereinbruch. Auch sollen sich auf dem Buch des Hl. Nikolaus am Altar nicht drei Goldkugeln, sondern 3 Erzstücke befunden haben.
Die gegen Ende des 15. Jahrhunderts errichtete, heute freskenlose, spätgotische Magdalenenkirche ist die größte. Sie war einmal den Heiligen Anton, Martin und Leonhard geweiht. Außerdem soll sich dieses Kirchlein früher oberhalb der Nikolauskirche befunden haben und erst nach einem Murbruch am heutigen Standort erbaut worden sein. Hier finden zur Sommerzeit die sonntäglichen Gottesdienste statt. Links vom Altar ist der Grabstein des schwäbischen Einsiedlers Jakob Müller im Boden eingelassen.
Wer an der Besichtigung der Kirchen interessiert ist, möge sich an den „Messnerwirt“ (oberhalb der Kirchen) wenden.

Die unmittelbar neben der Landstraße in Kollmann stehende Leonhardkirche zeigt eine auffallende Fassadenglockenmauer. Im 17. Jahrhundert wurden zwei Seitenkapellen mit Türmchen an die bestehende Kirche angebaut.
Bis 1870 war es in Kollmann Brauch am Kirchweihfeste, an dem auch ein großer Markt stattfand, das Vieh segnen zu lassen und mit den Pferden dreimal um diese Kirche zu reiten. Die Reiter und Fuhrleute (Leonhard wird auch als Patron derselben verehrt) opferten bei dieser Gelegenheit ein Hufeisen oder ein Eisenstück. Aus diesen wurde die große Kette geschmiedet, mit der die Kirche umhangen ist.
Neben der Leonhardkirche befindet sich der Friedhof, in dem eine Gedenktafel an die Verschütteten der Unwetterkatastrophe 1891 erinnert.

Die Dreifaltigkeitskirche in Kollmann wurde früher als Zollkapelle bezeichnet und war durch einen hölzernen Gang mit dem Zollhaus verbunden. Sie stammt aus dem Jahre 1588 und fiel 1938 einem verheerenden Brand zum Opfer. Anschließend wurde sie erneuert.

Die Friedburg wurde in zwei Bauphasen von Erzherzog Sigmund von Tirol als neues Zollgebäude errichtet.
Um 1483 wurde der viereckige Hauptteil mit Zinnen und Erkern gebaut, um 1520 im Nordwesten ein länglicher Trakt hinzugefügt. Die Außenansicht ist bis heute erhalten geblieben, im Inneren ist das Gebäude weitgehend verändert worden.
Das Zollgebäude diente vielen durchreisenden Fürsten als Unterkunft. Wohl deshalb bezeichnet man einige Räume als „Kaiserzimmer“.
Aber auch andere bedeutende Persönlichkeiten, Kaiser, Könige, Päpste, Kardinäle, Dichter (auch Johann Wolfgang von Goethe), Gelehrte, Pilger, Soldaten, Bettler und Mönche zogen durch die beiden Tore der Zollstation.
Zahllose Fuhrleute kamen mit ihren Fahrzeugen durch ein Tor in den Hofraum, ihre Waren wurden geprüft, der Zoll berechnet und beglichen und nach der Unterschrift des Zollbeamten im „Gegenschreiberhaus“ konnte die Fahrt durch das andere Tor wieder fortgesetzt werden. 1829 wurde das Zollamt aufgelassen.
Heute befindet sich die Friedburg, die auch eine Kapelle ihr Eigen nennt, in privaten Händen und beherbergt einen Gastbetrieb.

Auch die Trostburg (oberhalb von Waidbruck) soll noch erwähnt werden, obwohl sie sich nicht auf unserem Gemeindegebiet befindet. Wir haben dieses imposante Bauwerk jedoch stets im Blickfeld und es hatte ab 1290 auch eine gewisse politische Bedeutung für Barbian, das früher zum Gericht Villanders gehörte. Die Trostburg diente nämlich als Amtssitz für die Richter von Villanders.
Bergfried und Pallas stammen aus dem 12. Jahrhundert. 1370 kam die Burg in den Besitz des Friedrich von Wolkenstein, den Vater des letzten bedeutenden Minnesängers, Oswald von Wolkenstein. 1595 übernahm Engelhard von Wolkenstein diesen Besitz und die Burg erlebte einen Höhepunkt, er nahm großzügige Umbauten vor.
Bei einem Flakangriff im Jahre 1943 wurde das Schloss empfindlich getroffen und es verfiel wegen der erheblichen Schäden nach und nach, bis es in den Besitz des Burgeninstitutes überging. Danach wurden die umfangreichen Instandhaltungsarbeiten durchgeführt und heute ist die Trostburg ein vielbesuchtes Ziel vieler Wanderer und Kunstfreunde, da sie Einflüsse aller Stilepochen aufweist.

Zuletzt besuchen wir noch eine Sehenswürdigkeit, die nicht von Menschenhand, sondern von der Natur geschaffen wurde: die Barbianer Wasserfälle.
Der Ganderbach, der bei Kollmann in den Eisack fließt, hat eine Länge von fast 6 Kilometern. Bei der Überwindung des Höhenunterschiedes von 1510 Metern stürzt er über mehrere Felsstufen. Der unterste Wasserfall ist mit 85 m der höchste. Über einen markierten wild-romantischen Steig kann man von diesem zum oberen Wasserfall gelangen.

Bibliothek:
Wir haben im Dorf eine kleine aber sehr feine Bibliothek. Dort können Sie schmökern und sich Bücher, Zeitschriften oder Spiele kostenlos ausleihen.

Weitere Informationen und ausführliches Infomaterial haben wir für Sie bereitgestellt.