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Almabtrieb am Ritten   Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff Meran
Almabtrieb am Ritten
 
Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff Meran
     
Rittner Horn   Kloster Säben oberhalb Klausen
Rittner Horn
 
Kloster Säben oberhalb Klausen
     
Webkreuz auf dem Ritten   Rittner Horn Bahn
Wegkreuz auf dem Ritten
 
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Abendstimmung am Rosengarten   Die Geislerspitzen in Villnöss
Abendstimmung am Rosengarten
 
Die Geislerspitzen in Villnöss
     
     

 

 

 

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Roland Schatzer Service

   

 

       

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Urlaub auf dem Bauernhof Gamper Hof

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I-39040 Barbian
Südtirol • Italien
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Nützliches und Interessentes zu Südtirol

Aquarena
Erlebnisbad in Brixen für die ganze Familie. Ganzjährig geöffnet.

Museen
Südtirol hat wirklich großartige Museen. Das bekannteste davon ist das Ötzi-Museum (Archäologiemuseum) in Bozen. Aber auch das „Messner Mountain Museum“ auf Schloss Sigmundskron (bei Bozen) oder das Landwirtschaftsmuseum in Dietenheim (bei Bruneck) sind auf jeden Fall einen Besuch wert. Fragen Sie bei der Gastgeberin nach der „Museumcard“.

Schlösser und Burgen
Dank des Südtiroler Burgeninstituts sind viele Schlösser und Burgen in Südtirol in einem sehr guten Zustand. Einige sind sogar noch bewohnt und bewirtschaftet, wie z. B. die Trostburg in Waidbruck. Dort werden auch Führungen angeboten.

Bergwerke
Eines der bekanntesten Bergwerke in Südtirol ist wohl in Ridnaun, wo auch ein Bergwerksmuseum steht und ein Schaustollen besichtigt werden kann. Auch in der benachbarten Gemeinde Villanders, gibt es ein Bergwerksmuseum, welches Besuchern einen interessanten Einblick in die Bergwerkstätigkeit im unteren Eisacktal bietet.

Südtirols Geschichte in Kürze

1253 Die Grafen von Tirol bringen das „Land im Gebirge“ unter ihre Herrschaft. Sie geben ihm den Namen „Tirol“.

1363 Das Geschlecht der Tiroler Grafen stirbt in männlicher Linie aus. Die letzte Gräfin von Tirol, Margarete Maultasch, übergibt das Land Tirol ihrem Vetter, Rudolf von Habsburg. So kommt Tirol zu Österreich.

1805 Im Verlaufe der napoleonischen Kriege („Friede von Pressburg“) kommt das nördliche Land an Bayern, das mit Napoleon verbündet ist. Der südliche Teil des Landes kommt zum „Regno d´Italia“.

1809 Die Bayern verordnen den Tirolern verschiedene Zwangsmaßnahmen, die diese sehr verbittern. Unter dem Oberkommando von Andreas Hofer greifen die Tiroler zu den Waffen. Am Berg Isel bei Innsbruck erringen die Tiroler drei Siege gegen den übermächtigen Feind. Der vierte Aufstand schlägt fehl. Andreas Hofer kann fliehen, er wird verraten, gefangen genommen und am
20. Februar 1810 in Mantua erschossen.

1882 Zwischen dem Deutschen Reich, Österreich-Ungarn und Italien wird ein Freundschaftsvertrag, der so genannte „Dreibund“ abgeschlossen. Dieser sieht bei einem Angriff auf einen dieser Staaten die gegenseitige Hilfe vor.

1914 Das Attentat auf den österreichischen Thronfolger Erzherzog Ferdinand und seine Gemahlin am 28. Juni 1914 bildet den Auftakt zum Ersten Weltkrieg. Italien fühlt sich nicht an den

„Dreibund“ gebunden, da Österreich nicht angegriffen worden ist, sondern von sich aus den Krieg erklärt hat.

1915 Italien schließt mit Frankreich und Großbritannien das „Londoner Geheimabkommen“. Dabei werden Italien u. a. Südtirol, das Trentino, und Triest versprochen. Italien erklärt am 24. Mai 1915 den Mittelmächten den Krieg.

1919 Im Friedensvertrag von St. Germain wird Südtirol Italien zugesprochen. Die königliche Regierung unter Viktore Emanuel III verspricht den Südtirolern ihre Sprache, Bräuche und Kultur zu lassen.

1922 Mit dem so genannten „Marsch auf Rom“ kommt Benito Mussolini an die Macht; die Ära des Faschismus beginnt. Ziel der Faschisten in Südtirol ist es, das Land zu italienisieren:

  • Die deutsche Schule wir abgeschafft.
  • Die Regierung erlässt ein Verbot der deutschen Sprache in öffentlichen Ämtern.
  • Sie verbietet deutsche Aufschriften.
  • Deutsche Beamte werden entlassen oder in italienische Provinzen versetzt.
  • Deutsche Namen werden verboten und teilweise willkürlich italienisch übersetzt.
  • Vornamen und viele Familiennamen werden italienisiert (sogar nachträglich auf Grabsteinen).
  • Vereine, Genossenschaften, u.s.w. werden aufgelöst.
  • Deutsches Brauchtum wir verboten.
  • Die „geschlossenen Höfe“ werden abgeschafft.
  • Zehntausende Italiener werden von der faschistischen Regierung nach Südtirol geholt, um das Land zu italienisieren.

1939 Zwischen der Deutschen und der Italienischen Regierung wird ein „Umsiedlungsvertrag“ abgeschlossen, das „Optionsabkommen“. Dieses sieht vor, dass sich die Südtiroler entweder für Italien oder für das Deutsche Reich entscheiden müssen. Im ersten Fall müssen sie Sprache und Brauchtum aufgeben, und loyale Südtiroler werden. Im zweiten Falle werden sie nach Deutschland ausgesiedelt. 86 % der Südtiroler entscheiden sich zum Verlassen der geliebten Heimat. Das Ende des deutschsprachigen Südtirols scheint besiegelt. Ca. 75.000 Personen werden tatsächlich ausgesiedelt. Die Auswanderung der Südtiroler wird jedoch auf Grund der Kriegsereignisse nicht zu Ende gebracht.

1943 Benito Mussolini wird gestürzt. Die deutsche Wehrmacht nimmt die italienischen Streitkräfte in Südtirol kriegsgefangen. Die Verwaltung unseres Landes liegt in reichsdeutschen Händen.

1945 Kriegsende. Einmarsch amerikanischer Panzereinheiten.

1946 Die Südtiroler erhoffen sich den Anschluss an das alte Vaterland Österreich. Die Friedenskonferenz entscheidet jedoch für das weitere Verbleiben unseres Landes bei Italien. Im „Pariser Vertrag“ wir Südtirol aber eine begrenzte Selbstverwaltung gewährt.

1960 Italien verzögert die Einhaltung des Vertrages immer wieder, sodass in Südtirol eine Untergangsstimmung aufkommt. Eine Gruppe Südtiroler macht durch Sprengungen von Strommasten und Denkmälern die Welt auf Südtirol aufmerksam. Diese „Südtiroler Aktivisten“ werden gefangen genommen, gefoltert und im „Mailänder Prozess“ zu hohen Strafen verurteilt. Das Südtirol-Problem kommt vor die UNO. Die italienische Regierung fasst den Beschluss von ihrer bisherigen Südtirolpolitik abzugehen.

1969 In Verhandlungen zwischen der Römischen Regierung, der Österreichischen Regierung und den Südtirolern wir ein Dokument ausgearbeitet. Das „Paket“ enthält eine Reihe von Zugeständnissen seitens der Italienischen Regierung. Sowohl die Südtiroler Volkspartei, als auch Rom und Wien akzeptieren dieses „Paket“.

1992 Nachdem auch die letzten Punkte dieses „Pakets“ verwirklicht sind, erklärt Österreich im Juni 1992 den Streit um Südtirol beendet. Österreich hat bis heute noch die Schutzmachtfunktion für Südtirol.

Heute leben Südtiroler und Italiener in unserem Lande friedlich nebeneinander. Jede Volksgruppe hat seine Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, u.s.w. getrennt. Die Südtiroler lernen in der Schule als Fremdsprache italienisch, und umgekehrt.
Auch bei den öffentlichen Stellen muss der „Proporz“ eingehalten werden; d.h. der proportionale Anteil an deutsch- und italienischsprachigen Bediensteten ist geregelt und muss eingehalten werden.

Weitere Informationen und ausführliches Infomaterial haben wir für Sie bereitgestellt.